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Stand 2008
Vorwort:
Der Continental Bulldog ist
eine SKG anerkannte Schweizer Hunderasse !!
Die SKG ( Schweizerische Kynologische
Gesellschaft ) ist Mitglied der Weltorganisation FCI !!
Jeder Continental Bulldog muss sich
vor dem Zuchteinsatz einer strengen Gesundheitsprüfung unterziehen. Alle
Zuchthunde werden auf Hüftgelenkdysplasie (HD) und
Ellenbogendysplasie (ED) geröntgt. Alle Zuchthunde müssen zur Körung
(Zuchtzulassungsprüfung) ins Stammland der Rasse, die Schweiz. In der
Schweiz werden die Hunde von FCI-Zuchtrichter Herr Dr. Nesvadba gekört. Bei der
Körung werden die Zuchthunde auf mögliche bulldogtypische Krankheiten (z.B.
Herz- und Lungenprobleme), Wesen
und das äußere Erscheinungsbild geprüft. Nur die besten Vertreter dieser
Hunderasse bestehen diese Zuchtauslese. Somit haben auch Sie
beim Welpenkauf die Sicherheit, dass diese von gesunden Elterntieren
abstammen.
Die Zuchtkommission besteht aus:
Frau Imelda Angehrn,
Frau Ginette Hufschmid,
Frau Renate Leuenberger,
Dr. Rudolf Schläpfer,
Dr. h.c. Hans Räber
(SKG Ehrenmitglied)
Dr. Peter Lauber
(SKG-Deligierter)
Dr. Jan Nesvadba
(FCI-Zuchtrichter).
Rasse-Info:
Der Continental Bulldog ist ein
mittelgroßer und belastbarer Bulldog. Er ist ein vorbildlicher Familien-
und Begleithund. Er hat das typische und beliebte Bulldogwesen
behalten. Der Continental Bulldog ist der sportliche Bulldog.
Eine Schutzhundausbildung wird von uns strikt abgelehnt. Dies ist wider seiner Natur und er sollte dafür nicht missbraucht werden.
Der Continental Bulldog hat ein
pflegeleichtes kurzes Fell und ist ein
mittelgroßer Hund.
Größe: ca. 40 bis 46 cm
Gewicht: ca. 22 bis 30 kg
Obwohl der Continental Bulldog zu den
brachycephalen
(kurzköpfigen) Hunderassen zählt, unterscheidet sich sein Atemwiderstand
nach Untersuchungen des Tierspitals Zürich unwesentlich von Hunderassen mit
normaler Schnauzenlänge !!
Den Rassestandard entnehmen Sie bitte hier
(bitte aufs Logo klicken): 
Rasse-Ursprung:
Die Rasse Gründerin Frau Imelda Angehrn
( Zwinger Pickwick, Schweiz ) züchtete ca.40-Jahre erfolgreich die Rasse
English Bulldog. Mit der Gesundheit und Lebensqualität der Rasse English
Bulldog war sie seit längerem sehr unzufrieden. Mit ihrer Zucht sah
sie sich trotz mühevoller
Zuchtauslese in einer Sackgasse. Zweifel äußerte sie bereits vor
vielen Jahren in ihrem Buch "English Bulldog" (Kynos Verlag).
Als im Jahr 2000 die Europa Konvention
über die Zucht und Haltung von Heimtieren erschien und die Schweiz mit der
Ausarbeitung des schweizerischen Tierzuchtgesetzes begann (verbietet
u.a. das Erzeugen und Halten von Tieren mit bestimmten Körperlichen
Abnormalitäten), machte man sich große Sorgen um den Fortbestand
der English Bulldogs.
Nach Gesprächen mit namhaften
Kynologen (wie z.B. Dr. h.c. Räber), beantragte Frau Angehrn bei der SKG
die Einkreuzung von Old
English Bulldogs (OEB´s) in ihre English Bulldogzucht.
Mit diesem Outcross erhoffte sich Frau
Angehrn den Genpool und somit die Gesundheit und Lebensqualität ihrer English Bulldogzucht
wesentlich zu verbessern.
Mit Blick auf die bevorstehende
Verschärfung des Tierschutzgesetzes, einem drohendem Zuchtverbot und den
Gesundheitlichen Probleme der
Rasse English Bulldog, stimmte der Zentralvorstand der SKG Frau Angehrns
Antrag zu. Im Juni 2000 erhielt Frau Angehrn eine befristete Einkreuzungsbewilligung für
drei Generationen. Die Hunde dieser Auskreuzung sollten unter dem Namen "Pickwick
Bulldogs Old Type" (PBOT) geführt werden.
Die Ausgangsbasis dieses Zuchtprogramms
waren English Bulldoggen (aus Frau Angehrns Zuchtstätte), zwei OEB-Rüden und
zwei OEB-Hündinnen. Die OEB´s wurden mit den English Bulldogs gekreuzt.
Am 08.07.2001 fiel in Frau Angehrns
Zwinger Pickwick der erste Outcross-Wurf: Pickwick Lady Pinkarella (EB) x Birchwood´s Spike
(OEB).
Der erste Welpe der neuen Rasse war der Rüde Pickwick Xeno (POBT 001/01).
Das Resultat des Zuchtprogramms hatte alle
Erwartungen übertroffen. Die Verbesserung der Gesundheit in Bezug auf freie
Atmung (auch bei Hitze), Normalgeburten, Belastbarkeit, gerade Ruten usw. war ein großer
Erfolg.
Da die Anerkennung dieser Rückzüchtung des
English Bulldogs am Widerstand des
Standardgebenden Land - England - nicht möglich schien aber der Erfolg und die
Resonanz so groß war, bewilligte der Zentralvorstand der SKG am 15.09.2004 die Zucht
dieser neuen Rasse unter dem Namen Continental Bulldog. Das war die Geburtsstunde der neuen
schweizer Hunderasse "Continental Bulldog". Frau Imelda Angehrn hat mit
dem Continental Bulldog kynologische Geschichte geschrieben !!
Alle in der Schweiz gezüchteten
Continental Bulldogs (auch die der ersten Stunde mit
PBOT-Abstammungsnachweis) erhalten offizielle SKG-Abstammungsurkunden und
werden somit im Anhangregister des Schweizerischen Hundestammbuchs ( SHSB )
eingetragen. An den Auflagen für die provisorische Aufnahme in die FCI Nomenklatur
wird gearbeitet !!
In der Septemberausgabe 2004 der
SKG-Zeitschrift "HUNDE" wurde die neu Schweizer Hunderasse
Continental Bulldog vorgestellt.
Am 19.2.2005 wurde
der Rassestandard, die CBCS-Zuchtstatuten und das CBCS-Zuchtreglement vom
Zentralvorstand der SKG geprüft und genehmigt.
Clubgründung
Schweiz:
Am 05.12.2004 wurde der CBCS
( Continental Bulldog Club Schweiz ) gegründet. Zu den Anwesenden zählten
unter anderen:
Frau Imelda Angehrn.
SKG-Präsident: Herr Peter Rub.
SKG-Ehrenmitglied: Herr Dr. h.c. Räber
SKG-Präsident des Arbeitsausschusses für
Zuchtfragen: Herr Dr. Peter Lauper.
SKG-Delegierter Herr Otto Rauch.
Continental Bulldog Information.
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